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Verbrennungschirurgie

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Die Verbrennungschirurgie befasst sich mit dem größten und empfindlichsten Organ des Menschen – der Haut. Wird sie verbrüht, verbrannt, verätzt, durch Strom oder Blitzschlag verletzt, beginnt ein schmerzhafter und langwieriger Heilungsprozess. Während eine leichte (erstgradige oder oberflächlich zweitgradige) Verbrennung von selbst verheilt, erfordern schwerere Verbrennungen (tief zweitgradig und drittgradig) plastisch-chirurgische Hilfe.

Meist hat es der Verbrennungschirurg mit Notfällen zu tun. Im Vordergrund steht dabei die Kreislaufstabilisierung, die Versorgung mit Schmerzmitteln und der Schutz vor Unterkühlung. Weiterhin muss der Chirurg eine Verkeimung der großflächigen Wunden verhindern und, wenn nötig, eine Hauttransplantation vornehmen. Neben der Wiederherstellung der Bewegungsfunktionen, etwa bei einer verbrannten und vernarbten Armbeuge/Ellenbeuge oder bei bewegungseingeschränkten Fingern oder Händen, kümmert sich die Verbrennungschirurgie auch um die ästhetische Behandlung. Entstellende Narben oder Brandmale werden dabei an sichtbaren, von der Kleidung nicht zu verbergenden Körperstellen beseitigt.

In der Regel beginnt die Beschäftigung mit dem Thema Brandverletzungen erst dann, wenn der Ernstfall eingetreten ist. Intensivmedizin, kontinuierliche Patienten-Überwachung, die durchgehende Verfügbarkeit von Hauttransplantaten, der Bau von Personen- und Materialschleusen sowie klimatisierten Einzelzimmern sind notwendig und teuer. Auch die physiotherapeutische, ergotherapeutische und psychologische Betreuung muss für jeden Patienten gewährleistet sein.

Dr Georgiou Ioannis
Plastische Chirurgie, Zypern
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